2.8: Der Zeitsprung
Credits
Originaltitel:Inna-Gadda-Sabrina
Buch:Sheldon Bull
Regie:Gary Halvorson
Darsteller:
Schauspieler Charakter
Mary GrossMrs. Quick
Azura FarrenHippie-Angestellter
Charles Di MariaHippie-Fahrer
Aaron Nelms1. Student
Susan Fenigersich selbst
Mary Sue Millikensich selbst
Inhalt:Als Salem aus Versehen einen "Zeitball" verschluckt, durch den Sabrinas Leben in die Zeit der hippen 60er verwandelt wird, freut sich Sabrina zuerst über die friedensliebende Stimmung dieser Zeit, doch schon bald muß sie erkennen, daß sich die Situation der Frauen in den dazwischenliegenden 30 Jahren stark verändert hat. Salem weigert sich jedoch den "Zeitball" wieder hervorzuwürgen und rennt weg. Sabrina muß nun den Kater finden, bevor er den 1990ern weiteren Schaden zufügt.
Abschrift von:Nur-Björn Scheeg ()
Hinweis:Die Kommentare und Szenenbeschreibungen sind größtenteils dem englischen Skript von Paul Booth entnommen.
Erklärung
Alle Rechte an der Fernsehserie "Sabrina the Teenage Witch" und ihren Charakteren gehören Nell Scovell, Viacom Productions Inc, Hartbreak Films und dem ABC Television network.
Abschrift

In der Küche der Spellman's. Das Essen ist im Gange.

Zelda: Natürlich.

Hilda reicht die Kartoffeln über den Tisch zu Sabrina.

Salem: Und ich möchte noch'n Stückchen Fleisch.

Hilda: Reichst du mir bitte ein Brötchen!

Salem: Und ich möchte noch'n Stückchen Fleisch.

Sabrina reicht Hilda die Brötchen.

Salem: Hey! Was muß 'ne Katze denn noch tun um 'n Stück totes Fleisch zu kriegen?

Zelda: Salem, du hast heute schon viel zu viel gegessen.

Hilda: Sei nicht böse, aber du siehst schon aus wie'n haariger Plumpssack.

Salem: Äh moi? Ich bin so geschmeidig wie 'ne Dschungelkatze. Abgesehen davon hatte ich erst 10 von 12 Nahrungsmittelgruppen.

Sabrina: Was fehlt ist Schokolade und Thunfisch.

Zelda: Du solltest es mit einer Diät versuchen, Salem.

Salem: Ich brauche keine Diät. Ich bin nicht fett. Ich hab nur'n starken Knochenbau.

Er springt ärgerlich von seinem Stuhl und rennt zur Katzentür, bleibt aber darin stecken.

Salem: Verdammt.

Hilda: Solln wir anschieben?

Salem: Ein Lacher und ihr seid tod!

Sie lachen.

Anfangstitel

In der Küche. Das Frühstück am nachsten Morgen. Zelda macht Rühreier. Sabrina macht sich Toast und holt die Marmelade aus dem Kühlschrank. Salem sitzt auf der theke und schaut zu.

Salem: Bitte! Ein kleines Ei, ein Fetzelchen Wurst oder die Krümel von deinem Toast.

Zelda: Nein, es ist ungesund wenn eine Katze Übergewicht hat. Wir haben dich auf Diät gesetzt weil wir dich gern haben, Salem.

Zelda bringt die Eier zum Tisch, während Sabrina die Marmelade über ihren Toast sreicht.

Salem: zu Sabrina Laß mich nur die Marmelade vom Messer ablecken.

Sabrina: Schäm dich, wo bleibt deine Selbstachtung?

Salem jammert. Hilda kommt herein.

Hilda: Wo sind meine Schlagbuchsen abgeblieben?

Sabrina: Im Kühlschrank. zu Zelda Wovon redet sie eigentlich?

Hilda: Von Schlagbuchsen. Die klassischen Hüfthosen, die ich getragen habe als ich in San Francisco war, in diesem Sommer der Liebe im Zeitalter des Wassermanns.

Sabrina: zu Zelda Ich weiß immer noch nicht wovon sie spricht.

Zelda: Von den Sechziger Jahren.

Sabrina: Ahh ja, viel Liebe und kein Bad.

Zelda: Tut mir leid, Hilda, aber ich hab die Hose schon vor Jahren weggeschmissen. Du hast sie nie getragen.

Hilda: Ich hab 30 Jahre gewartet daß Hüfthosen wieder in Mode kommen, und jetzt bringt man sie wieder raus und auf meinen Hüften tut sich gar nichts.

Sabrina: Kannst du dir keine neuen kaufen?

Hilda: Nein, diese Firma hat pleite gemacht als Röhrenhosen In wurden.

Sabrina: Schade um dein Schlaghose mit Hüfte.

Hilda: Hüfthose mit Schlag! Hach, was lernt ihr Kinder eigentlich im Geschichtsunterricht?

Sabrina: Oh, ich muß in die Schule. Wo ist mein Pausenbrot?

Salem: Ich habe nur ein bißchen dran geknabbert und den Rest hinter mir im Schrank versteckt.

Westbridge High School. Endlischstunde. Sabrina und der Rest der Klasse unterhalten sich während sie auf die Lehrerin warten. Die Schulklingel läutet und Mr. Kraft kommt herein.

Mr. Kraft: Ruhe!

Er tritt vor die Klasse und stöhnt.

Mr. Kraft: Ich würde ja Guten Morgen sagen, da ich aber an dieser Schule unterrichte, bin ich sicher daß es kein guter Morgen wird.

Schüler: hustet Niete!

Mr. Kraft: Hab ich gehört.

Das immer präsente Notizbuch und ein Stift erscheinen und der Name wird aufgeschrieben.

Mr. Kraft: Also, eure Englischlehrerin Mrs. Riley hat heute Nacht ihr Baby gekriegt und ist für die nächsten 6 Wochen in Mutterschaftsurlaub. Danke, Bill Clinton!... Wie dem auch sei. Ich werde den Unterricht für sie übernehmen, während sie das Baby stillt und die Windeln wechselt. Ab morgen werden wir täglich ein Quiz veranstalten.

Gemeinsames Stöhnen.

Mr. Kraft: Die Quizfragen für das morgige Quiz beziehen sich auf das Buch "Wie führe ich einen Krieg" Kapitel 1 bis 3 von General Heinrich von Schlecht.

Sabrina: hebt ihre Hand Aber wir waren bei Emily Dickinson.

Mr. Kraft: Dann bin ich ja gerade noch rechtzeitig gekommen.

In der Cafeteria. Harvey sitzt mit seinem Essen am Tisch. Sabrina war in der Bibliothek und hat zwei Ausgaben von "Wie führe ich einen Krieg" mitgebracht. Sie knallt sie auf den Tisch.

Sabrina: Wie führt man einen Krieg. 651 Seiten Blut, Schweiß... und Blut.

Sie gibt Harvey ein Exemplar.

Harvey: So'n Glück daß wir nur die ersten 3 Kapitel lesen müssen.

Sabrina: Es hat ja nur 4 Kapitel.

Valerie kommt hinzu und setzt sich mit einem kleinen Snack.

Valerie: Schon wieder Vanille. Wann werden die endlich mal die Joghurtsorte wechseln?

Harvey: Voriges Jahr gab es einen Tag lang Pistazie.

Sabrina: Nein, wir dachten nur es sei Pistazie, dabei war nur die Maschine völlig verdreckt.

Sabrina sieht eine der Cafeteria-Frauen vorbeikommen mit einer Tasse Kaffee und steht auf.

Sabrina: Entschuldigen sie, Mrs. Pupsinger!

Mrs. Poupitreu: Mein Name ist Poupitreu, das ist französisch.

Sabrina: Äh, wir haben gerade überlegt ob es nicht noch eine andere Geschmacksrichtungen für die Joghurtmaschine gibt?

Mrs. Poupitreu schüttet den rest von ihrem Kaffee in Valerie's Joghurt.

Mrs. Poupitreu: Natürlich. Mokka.

Sie geht. Sabrina bleibt einen Moment geschockt stehn und setzt sich dann.

Sabrina: Wieso äußern wir immer wieder unsere Meinung, wo doch sowieso keiner zuhört?

Libby geht vorbei und kann nicht widerstehn.

Libby: Vielleicht liegts an eurer Stimme. Kann doch sein daß sie nur von Freaks gehört werden kann.

Mathematikstunde. Mrs. Quick schreibt an der Tafel als die Klingel ertönt. Die Schüler packen ihre Sachen zusammen. Mrs. Quick dreht sich um.

Mrs. Quick: Augenblick! Vergeßt nicht diese Woche die College-Woche zu besuchen! Jeder von euch kann eine steile Karriere machen, unabhängig von Rasse und Geschlecht, solange er kein fauler, ungebildeter Tölpel ist. Also bitte, nutzt diese Woche für neue Entdeckungen und nicht als Ausrede den Unterricht zu versäumen!

Im Flur. Valerie und Sabrina kommen herein.

Valerie: Wir könnten nach der College-Woche einen Artikel für die Zeitung schreiben. Darüber welcher Stand am besten besucht war und solche Dinge.

Sabrina: Wer den besten Imbiß hatte.

Valerie: Oh Mann, wenn du provozieren kannst, bist du glücklich.

Sabrina: Übrigens, ich wollte dir schon lange sagen, daß du als Herausgeberin echt Klasse bist.

Valerie: Wirklich?... Sag's bitte meiner Mutter!

Turnhalle. Die College-Woche ist in vollem Gange. Überall stehen Stände herum Mrs. Quick führt Sabrina zu einem der Stände.

Mrs. Quick: zum College-Werber Das ist die junge Dame von der ich ihnen erzählt habe.

Der junge Mann und Sabrina schütteln sich die Hand.

Mrs. Quick: Meine Klassenbeste in Algebra, Sabrina Spellman.

Sabrina: lacht Das Geld kommt mit der Post.

Mrs. Quick: lacht

Sie geht und Sabrina dreht sich wieder zu dem College-Werber um.

College-Werber: Also, haben sie sich schon mit Franklin & Lee befaßt?

Er reicht ihr eine Broschüre.

College-Werber: Es ist eines der ältesten Colleges in Amerika. Mit einer herausragenden akademischen Tradition.

Sabrina: Hey, lauter alte Backsteingebäude.

College-Werber: Franklin & Lee garantiert die beste Ausbildung für Führungspersönlichkeiten.

Sabrina: Führungspersönlichkeit klingt gut.

College-Werber: Nehmen sie sich unser Infopaket mit! Ich finde sie hätten das Zeug für Franklin & Lee.

Sabrina: Cool!... Wenn das ihre Meinung ist, kann ich dann einen Sticker kriegen?

In der Spellman-Küche. Sabrina sitzt am Tisch und liest "Wie führe ich einen Krieg". Salem sitzt daneben und liest den text auf einer Katzenfutterdose.

Salem: liest Eine Büchse zum Frühstück, eine Büchse zum Mittag und Getreide zum Abendessen! Da laß ich mich lieber wieder in den Geschirrspüler einsperren. Nicht wahr, Sabrina meine Liebe?

Sabrina: Nein, und ich weiß du hast meine Lippenpflege gefressen.

Hilda und Zelda kommen die Treppe herunter.

Zelda: Hör endlich auf! Schließlich war es doch nur eine Hose.

Hilda: Ja, aber es war die liebste Hose, die ich in meinem Leben je besessen habe.

Zelda zaubert und reicht das Ergebnis Hilda...

Hilda: Hah! Tut mir leid aber ich habe keinen Sprung in der Platte. Der Punkt ist daß es meine Lieblingshose war.

Zelda: Hi Sabrina!

Sie sieht was Sabrina liest.

Zelda: Oh, "Wie man einen Krieg führt".

Sabrina: Amüsanter als ich gedacht habe.

Hilda: General Heinrich von Schlecht. Er war ein totaler Versager.

Sabrina: Du kanntest ihn?

Hilda: Wir gingen aus. Oh ja, Kriege konnte er gewinnen aber keine Rechnung bezahlen.

Im Obergeschoß. Der Quizmaster kommt gerade aus dem Wäscheschrank als Sabrina die Treppe herauf kommt mit ihrem Schulrucksack und dem Buch. Er bemerkt sie gar nicht, weil er so beschäftigt ist mit seinem Handy.

Quizmaster: Na gut Mann, dann will ich sofort ihren Vorgesetzten sprechen!

Sabrina: Hey, willst du schon wieder meine Fähigkeiten prüfen?

Quizmaster: Hmmh? Ja! Jaja! Ich versuch meinen Vermieter ans Rohr zu kriegen.

Sabrina: Du hast einen Vermieter?

Quizmaster: Was hast du denn gedacht? Daß ich in'ner Wunderlampe lebe?

Sabrina: Ehrlich gesagt, ja.

Sie geht in ihr Zimmer. Er geht hinterher mit dem Telefon am Ohr.

Sabrina's Zimmer. Sabrina wirft den Rucksack auf's Bett und legt das Buch auf ihren Schreibtisch.

Sabrina: Was ist denn los?

Quizmaster: Ich hab 'ne Maus in meiner Wohnung.

Sabrina: Und warum fängst du sie nicht und schaffst sie nach draußen?

Quizmaster: Die Maus ist aus dem Anderen Reich. Sie hat so an die 250 Pfund.

Sabrina: Ihr Laufrad würd ich gern mal sehn.

Quizmaster: immer noch am Telefon Na gut, hör zu! Deine Aufgabe ist es, aus der Zauberbuchbeilage "Neues Heim" etwas zuzammenzubrauen!

Mit einem Fingerschnippen erscheint das Buch auf ihrem Schreibtisch. Sabrina hebt es auf.

Sabrina: liest "Wie braue ich was Kreatives aus 2 Teigtaschen."

Quizmaster: Ja, ein Zauber, der nicht nur wirkt, sondern auch noch hübsch präsentiert werden kann.

Sabrina nimmt das Buch und läßt den Quizmaster mit seinem Problem allein.

Eßzimmer. Sabrina kommt mit dem Buch herein.

Sabrina: liest "Zeitkugel". Was ist eine Zeitkugel?

Zu ihrer Überraschung antwortet das Buch, oder zumindest eien der Frauen auf dem Bild.

Hot Tamaley #1: Das ist eines unserer bevorzugten Rezepte.

Hot Tamaley #2: Wir kennen es seit unserer Reise nach Atlantis.

Sabrina: Und wie schmeckt so eine Zeitkugel?

Hot Tamaley #1: Die ißt man doch nicht.

Hot Tamaley #2: Die hält man in der Hand, dann kann man sich in jede x-beliebige Epoche versetzen.

Sabrina: Cool!

Sie drückt den Knopf am Labtop und es öffnet sich.

Hot Tamaley #1: zu Hot Tamaley #2 Hey, erinnerst du dich an die Taccos aus Schlangenhaut?

Hot Tamaley #2: Na klar.

Sabrina's Zimmer. Der Quizmaster sitzt an ihrem Schreibtisch und telefoniert noch immer.

Quizmaster: Ich will diese Maus loswerden! Außerdem führt sie ewig lange Ferngespräche. Sie hört sich meine Cd's an und räumt sie nicht wieder auf. Und sie hat ein Loch in meine Couch genagt. Natürlich streitet sie das ab, aber ich weiß sie war es. Ob sie sich an der Miete beteiligt oder nicht, tut hier gar nichts zur Sache.

Eßzimmer. Sabrina ist mit ihrer Zeitkugel fertig und riecht daran.

Sabrina: Sie riecht nach Sardinen.

Hot Tamaley #2: Wenn sie nach Sardinen riecht, dann hast du es richtig gemacht.

Sabrina: Danke für die Hilfe.

Sie schließt schnell das Buch.

Sabrina: zu sich selbst Okay, dann hol ich jetzt Tante Hilda's Jeans zurück. Sechziger Jahre ich komme.

Sie hält die zeitkugel mit beiden Händen und denkt an die Sechziger. Die Kugel entläßt ihre Magie, Tentakel strecken sich zu einer längst vergangenen Zeit voller Liebe, Musikfestivals und Chrome, und Fußballweltmeister England. Nicht Sabrina reicht in der Zeit zurück, sondern die zeit kommt zu ihr. Jetzt sind die Sechziger.

Im Eßzimmer. Alles ist fast wie vorher, sieht man mal von dem leichten Andy Warhol-Touch ab udn Sabrina's Kleidung. Ein langer weißer Mantel mit rotem Muster und psychedelischem Kopftuch.

Sabrina: schaut sich um Groovy!

Der Quizmaster kommt herein, noch immer an seinem Telefon. Natürlich kein Handy mehr sondern ein Altest Telefon mit Wählscheibe und einem langen Kabel. Der Quizmaster ist jetzt im Afro-Look mit Koteletten und einem Hemd von Hendrix.

Quizmaster: Du hast 'ne Zeitkugel gemacht, hä? Prüfung ist bestanden.

Er streckt seine Hand aus und Sabrina schlägt ein.

Quizmaster: Du hast'n Wunsch frei.

Hippie-Laden. Vielfarbige Dinge hängen an den Wänden. Trommeln, Kerzen, Kristalle... Sabrina kommt hinzu und nimmt eine Jeans vom Kleiderständer. Schlaghosen mit bunten Blumen.

Sabrina: Die sind total groovy.

Bringt die Jeans zur Kasse.

Sabrina: zur Verkäuferin Ich nehm die Hosen.

Hippie-Verkäuferin: Wow, ich wär bereit zu tauschen wenn du'n paar schöne Skizzen oder Gedichte hast.

Sabrina: Ich hab leider nur Geld.

Hippie-Verkäuferin: Was für 'ne super Metapher.

Die Verkäuferin nimmt die Metapher.

Hippie-Verkäuferin: Ich danke dir.

Sabrina: Bye.

Im Eßzimmer. Sabrina ist mit den Jeans zurück.

Sabrina: zu sich selbst Ja, das Ende einer Ära.

Sie hält die Zeitkugel und es sind wieder die Neunziger. Alles ist wieder wie vorher, außer der Jeans über Sabrina's Arm.

Sabrina: Mann, das war ja'n Kinderspiel.

In der Küche. Hilda und Zelda sitzen am Tisch und trinken Kaffee. Sabrina kommt aus dem Eßzimmer und hält die Jeans hoch.

Sabrina: Schau mal!

Hilda: Ohh, meine Hose! Wo hast du die aufgetrieben...

Sabrina: unterbricht Zeitkugel.

Zelda: Och, und ich hab mich schon gefragt warum wir vorhin in den Sechzigern warn.

Sabrina: Wußten alle daß ich die Zeit verändert habe?

Zelda: Nein, nur die Hexen. Die Sterblichen kriegen das nicht mit.

Hilda: Hach, aber es war schön wieder mal Mate zu trinken.

Zelda: Vielleicht ist noch was übrig. Schau in die Speisekammer.

Sie zeigt auf die Wand und der Geheimschrank öffnet sich. Sabrina geht hin und schaut nach der Mate.

Sabrina: Sieh sich einer das an.

Sie dreht sich um mit einer vollgefressenen Katze und einer Dose Chili.

Salem: Verdammtes Dosenchili. Hier ist mein Wunschzettel für Weihnachten, ein Dosenöffner.

Hilda: Aber du kannst doch mit einem Dosenöffner gar nicht umgehn.

Salem: Ich könnte dich damit schlagen.

Sabrina's Zimmer. Sabrina ist fertig für's Bett, spricht aber noch am Telefon.

Sabrina: Ich bin auf Seite 270. Wie weit bist du Harvey?

Sabrina: 19! Dann sollten wir lieber auflegen! Bis morgen dann. Du sollst Lesen! Und schalt den Fernseher aus!

Sabrina: Gute Nacht, Zeitkugel.

Dann schaltet sie das Licht aus, legt sich ins Bett und schläft ein.

Später. Sabrina's Zimmer. Salem kommt herein während Sabrina schläft.

Salem: Kann das sein, riecht's hier nach Sardinen.

Seine Nase führt ihn zum Schreibtisch und er springt darauf.

Salem: Sieht aber nicht nach Sardinen aus. Ach, was soll's.

Obergeschoß. Salem kommt aus Sabrina's Zimmer, springt auf den Wäschekorb und rülpst.

Salem: Aahh, ich fühl mich gar nicht gut. Vielleicht hätt ich länger kauen solln. Ich bin sogar zu faul mein Fell zu lecken. Ach was, ich werd einfach noch'n bißchen Fernsehn.

Er springt vom Wäschekorb und rennt die Treppe herunter.

Im Wohnzimmer. Salem liegt mit der Fernbedienung auf dem Sofa.

Salem: Mmh, was läuft denn um diese Zeit noch?

Er zappt durch die Kanäle.

Salem: Werbesendung. Werbesendung. Uuhh, ne Talkshow aus Hawaii. Ne, 'ne Werbesendung... Hey! Ja, Twen-Polizei. Und alles aus den Sechziger Jahren. Eine ganze Nacht mit Peggy Lipton. Schweig still mein Herz. rülpst Schweig still mein Magen.

Sabrina's Zimmer am nächsten Morgen. Sabrina schläft in ihrem blumenbedruckten Nachthemd unter ihrer blumenbedruckten Bettdecke in ihrem Bett mit Blumendekor. Auch die Tapete ist mit Blumen geschmückt. Der Wecker klingelt. Sie reicht hinüber und schaltet ihn aus. Dann steht sie verschlafen auf, geht zum Schrank und nimmt den langen weißen Mantel mit dem roten Muster heraus.

Sabrina: zu sich selbst Wo kommt das denn her?

Jetzt ist sie wach. Sie wirft den Mantel auf's Bett, schaut sich um, schaut auf den Rest ihrer Sachen. Alles ist typisch Sechziger Jahre.

Sabrina: Was geht hier vor? Ich bin wieder in den Sechziger Jahren.

Sie geht zum Schreibtisch auf dem nun eine antike Schreibmaschine steht.

Sabrina: Wo ist meine Zeitkugel? Oh nein!... Flowerpower.

In der Küche. Hilda und Zelda sitzen mit verschränkten Beinen vor dem niedrigen Tisch und essen Frühstück. Beide sind jetzt im Sechziger Jahre-Look.

Zelda: ißt Die ... sind hervorragend. Ich kann es spüren wie mein Chi sich belebt.

Sabrina kommt eilig die Treppe herunter. Sie trägt jetzt eine beigen Pullover und passenden Rock und dazu Stiefel und einen Umhang mit Fransen. Ein Strinband hält ihr langes, blondes Haar zurück.

Sabrina: Hier ist was faul.

Hilda: Hier ist nur was faul, wenn du dran glaubst daß was faul ist.

Zelda: Heavy.

Hilda: Sabrina, wir finden es super, daß du noch mal mit der Zeitkugel gespielt hast.

Sabrina: Hab ich nicht. Das ist es ja, warum ich glaube daß hier was faul ist. Meine Zeitkugel ist weg.

Sabrina's Zimmer. Hilda und Zelda helfen nach der Zeitkugel zu suchen.

Sabrina: Was machen wir denn jetzt? Wenn wir die Zeitkugel nicht finden, hängen wir für immer und ewig in den Sechziger Jahren fest.

Zelda: Schon gut, beruhig dich wieder! Das Einzige was ewig währt, ist unsere Liebe zu dir.

Hilda: Absolut groovy.

Sabrina: Absolut grauenvoll.

Waschzimmer. Salem kommt herein und geht geradewegs zum Wäschekorb. Er atmet tief durch.

Salem: Mmh, nicht zu überbieten. Frische Wäsche die noch warm ist vom Trockner. Schlaf brigt die Hoffnung zum Träumen... von Peggy Lipton.

Er schließt seine Augen und legt sich hin.

Küche. Drei Hippie-Hexen kommen die Treppe herunter.

Hilda: zu Sabrina Ab in die Schule, sonst kriegst du von Kraft 'n spitzenmäßigen Anschiß.

Sabrina: Müßt ihr Leutchen so daherreden?

Hilda: Das kommt wie von selbst wenn man so angezogen ist.

Zelda: Aber keine Sorge, wir fülln das Haus mit positiven Schwingungen, und die Musen werden uns den Weg zur Zeitkugel weisen.

Sabrina: Und suchen! Das Suchen nicht vergessen!

Westbridge High School. Flur. Die Zeitkugel hat auf die Sterblichen eine etwas andere Wirkung. Sie sehen nicht nur aus wie in den Sechzigern, sondern sie glauben daß sie dort sind. Sabrina kommt herein mit ihrem Buch "Wie führe ich einen Krieg" und ein Schüler reicht ihr eine Blume.

Schüler: Friede.

Sie nimmt sie und er macht das V-Zeichen. Sie schaut sich verwundert um. Sie kommt an ihren Schrank. Valerie's Rock wird gerade von einer Lehrerin nachgemessen.

Lehrerin: zu Valerie Glück gehabt.

Als Sabrina ihren Schrank öffnet geht die Lehrerin.

Sabrina: zu Valerie Was wollte sie von dir?

Valerie: Sie hat nachgemessen ob mein Rock lang genug ist. Ich hatte Glück.

Valerie rollt ihren Rock an der Hüfte zusammen bis er kurz genug ist.

Sabrina: Wäre es nicht einfacher 'ne Jeans anzuziehn?

Valerie lacht und wird dann ernst.

Valerie: Ist das dein Ernst? Mädchen in Hosen in der Schule. Du hast manchmal schon komische Ideen, Sabrina.

Ein Sechziger Jahre-Harvey kommt hinzu.

Harvey: Hi, wißt ihr was ich mir gekauft habe? Einen 63er VW-Bus.

Valerie: Ohhh, Spitze!

Sabrina: Muß ich das gutfinden?

Harvey: Naja, er läuft nur 60 Stundenkilometer, und da fängt er schon an zu schlingern.

Valerie: Wirst du ihn bemalen?

Harvey: Ja und ob! Total psychedelisch.

Valerie: Oh ja!

Harvey: Wie Peter Max in Hochform.

Valerie: Das bringt mich um den Verstand.

Sabrina: Was man nicht hat, kann man nicht verliern.

Valerie und Harvey schauen sie merkwürdig an.

Sabrina: Entschuldigt, ich muß telefoniern. Wir sehn uns im Unterricht, ja?

Harvey: Auf jeden Fall.

Sie geht zum Telefon und nimmt den Hörer ab.

Sabrina: zu sich selbst Ich muß wählen. Die Leutchen leben wohl noch in der Steinzeit.

Im Wohnzimmer der Spellman's. Zelda sitzt auf dem Sofa und stimmt ihre Harfe. Hilda kommt mit einer Gitarre herein.

Hilda: Ich hab meine Gitarre gefunden.

Sie spielt einen Akkord.

Zelda: Wie schön.

Das Telefon klingelt und Hilda nimmt ab.

Hilda: Friede und Liebe für dich, wer immer du bist.

Sabrina: Ich bin's. Habt ihr die Zeitkugel gefunden?

Hilda: Ach ja, die Zeitkugel.

Zelda: Ja natürlich, ich wollte sie suchen, aber dann hab ich doch lieber Musik gemacht.

Hilda: ins Telefon Entschuldige, Schwester.

Sabrina: Sucht sie! Sie ist rund, sie rollt und kann überall sein.

Hilda: Ist das ein Rätsel?

Die Schulklingel läutet.

Sabrina: Es klingelt, ich muß in den Unterricht. Ich melde mich dann später nochmal bei euch.

Sie legt auf und dreht sich um. Niemand rührt sich.

Sabrina: zu einer Gruppe Schüler Habt ihr die Glocke nicht gehört?

Schüler: Diese Glocke ist ein Symbol der Unterdrückung.

Sabrina: Na gut, aber gehört hast du sie, ja?

In der Englischstunde. Die Tische stehen jetzt im Kreis. Sabrina sitzt an einem und blättert durch ihr Buch. Valerie sitzt auf der Lehne des Stuhls neben ihr. Harvey kommt herein und sieht wie niedergeschlagen Sabrina ist.

Harvey: Was ist denn los, Sabrina? Du wirkst so verkrampft.

Sabrina: Die Lektüre "Wie führt man einen Krieg" macht mich nervös.

Harvey: Dann müssen wir den Krieg beenden. ruft Beendet den Krieg!

Alle: Beendet den Krieg! Beendet den Krieg!

Mr. Kraft kommt herein mit schulterlangem Haar und einem "Ban the Bomb"-Medaillon.

Mr. Kraft: Ihr habt recht.

Alle: Beendet den Krieg!

Mr. Kraft: Weiter so!

Sabrina: Mr. Kraft!

Mr. Kraft: die Faust erhoben Die Macht dem Volke!

Alle: Jaaa!

Sabrina hebt ihre Hand.

Sabrina: Ich hab 'ne Frage in bezug auf das Quiz.

Mr. Kraft verschränkt seine Arme.

Mr. Kraft: Welches Quiz? Nein nein nein, ein Quiz kann nur darüber Aufschluß geben was man gelernt hat, nicht was für ein Mensch man ist.

Sabrina: Heißt das daß man abschreiben darf?

Mr. Kraft: Na gut, alle mal herhörn! Wir setzen den Unterricht im Freien fort. Den was wir brauchen, ist eine Diskussion über die Gefahr, daß aus unserem Land ein Polizeistaat wird.

Sabrina: Ist das jetzt 'ne Englischstunde?

Mr. Kraft: Nein, das ist eine Stunde deines Lebens, Sabrina. Das Leben ist die Schule des Lebens.

Alle: Jaaa! Richtig!

Er geht zu seinem Tisch und holt seine Gitarre.

Mr. Kraft: Ja, ganz recht. Singen wir ein Lied. Los, laßt uns gemeinsam etwas singen!

Harvey: Cumbaja.

Mr. Kraft: Cumbaja. Du bist ein Genie, Harvey. Jemand liebt dich.

Alle: singen, Sabrina singt mit Jemand liebt dich, Cumbaja...

Mr. Kraft: Sehr schön. Jemand träumt.

Alle: singen und fassen sich an den Händen Jemand träumt, Cumbaja...

Mr. Kraft: Und jetzt lauter, damit es jeder hört.

Alle: singen und schunkeln Jemand liebt dich, Cumbaja...

Mr. Kraft: Gehn wir raus!

Alle: Sie folgen ihm singend aus dem Zimmer. Jemand liebt dich, Cumbaja...

Sabrina: zu sich selbst Na gut, es ist verrückt aber besser als dieses blöde Quiz.

Waschzimmer der Spellman's. Im Wäschekorb liegt Salem und träumt.

Salem: murmelt im Schlaf Oh ja, Peggy Lipton. Oh Peggy, nicht so wild!

In Salem's Traum. Ein Gauner rennt in eine dunkle Gasse. Er wird verfolgt von 3 Leuten. Der Deckel einer Mülltonne fliegt weg und Salem springt heraus um ihm den weg zu versperren.

Traum-Salem: Hände hoch, Mistkerl!

Die 3 Polizisten hinter ihm sehen aus wie Sabrina, Harvey und der Quizmaster im Sechziger Jahre-Look. Sie ziehen iher Pistolen. Der Gauner ist geschnappt.

Im Wäschekorb.

Salem: Hmm Peggy.

Schulcafeteria. Ein Sit-in ist im Gange, geführt von Mrs. Quick. Sabrina kommt herein.

Alle: singen ... Cumbaja. Jemand liebt dich, Cumbaja...

Sabrina: zu Harvey Was soll das werden?

Harvey: Ein Sit-in.

Sabrina: Gegen den Krieg?

Harvey: Nein, gegen den Mangel an vegetarischen Gerichten in der Cafeteria.

Mrs. Quick: Wir werden unsere tierischen Freunde nicht essen!

Alle: Jaa!

Harvey reicht Sabrina eine Blume.

Harvey: Machst du mit? Bist du nicht Teil der Lösung, bist du Teil des Problems. Kein Fleisch!

Alle: rufen mit erhobenen Fäusten Kein Fleisch! Kein Fleisch! Kein Fleisch! Kein Fleisch! Kein Fleisch!...

Sabrina setzt sich dazu neben Valerie.

Valerie: Oh, es ist so aufregend zur Bewegung zu gehörn. Und Tofu ist doch vegetarisch, oder?

Sabrina schaut merkwürdig.

Alle: Kein Fleisch! Kein Fleisch!...

Mrs. Poupitreu kommt herein mit einem Megaphon.

Mrs. Poupitreu: durch das Megaphon Ich hab eine Botschaft vom Direktor dieser Schule. Von morgen an gibt es in der Cafeteria Vegetarischen Hackbraten, Fischstäbchen und fleischlose Sloppy Joe's.

Alle: Yeah!

Mrs. Poupitreu: Ich hab auch eine Botschaft von euren Eltern. RÄUMT DEN FUßBODEN!

Mrs. Quick: Sloppy Joe. Wie wär's denn mit Sloppy Jane, sexistisches Schwein!

Mrs. Poupitreu: Rasier dir doch die Beine!

Sabrina: zu Valerie Mann, ich glaub's nicht, die hörn auf uns.

Libby kommt herein. Sie zieht fast aus wie Jackie K. in ihrer Cheerleader-Uniform.

Libby: Kein erfolgreicher Mann wird eine Radikale heiraten wolln, Sabrina.

Alle buhen.

Libby: Ihr könnt buhen solange ihr wollt. Sich Verheiraten, Einkaufen und sozialer Aufstieg sind Traditionen die niemals austerben werden... Ihr Freaks.

Harvey: Hey, ja wir sind Freaks. Und stolz darauf.

Valerie: Freaks an die Macht!

Alle: Freaks an die Macht! Freaks an die Macht! Freaks an die Macht! Freaks an die Macht!

Sabrina: Ich mag diese Ära.

Alle: Freaks an die Macht! Freaks an die Macht! Freaks an die Macht! Freaks an die Macht! Freaks an die Macht!...

Im Wohnzimmer der Spellman's. Hilda und Zelda sitzen mit verschränkten Beinen auf dem Teppich und meditieren.

Hilda+Zelda: Ommmmmmmmm.

Zelda: Ich höre Glocken läuten. Hab ich Nirwana schon erreicht?

Hilda: Es ist das Telefon.

Zelda: entäuscht Oh.

Sie geht ans Telefon.

Sabrina steht am Telefon und winkt mit ihrer Blume.

Sabrina: Ihr könnt aufhörn die Zeitkugel zu suchen, ich find die Sechziger toll. Wir müssen nicht in den Unterricht, alle hassen Libby, einige von uns stinken zwar aber ansonsten ist es Wahnsinn.

Sie macht das V-Zeichen zu einem vorbeikommenden Schüler.

Sabrina: Hiiii!

Turnhalle. Die College-Woche läuft noch. Sabrina kommt mit einem Stapel Papiere herein, sieht sich um und bemerkt Valerie. Sie geht zu ihr.

Sabrina: Hier ist mein Artikel über die College-Woche.

Valerie: Wieso gibst du ihn mir?

Sabrina: Na weil du die Herausgeberin bist.

Valerie: lacht Ich? Ich bin ein Mädchen... Ich bin Sekretärin des Klubs "Künftige Hausfrauen von Amerika" Kapitel 732.

Sabrina: Die würden den Artikel nicht mögen.

Sie packt den Artikel weg und geht zum Franklin & Lee-Stand.

Sabrina: zum Werber Hier bin ich.

Sie reicht ihm den Katalog.

Sabrina: Ich möchte mich zu einer Führungskraft ausbilden lassen.

College-Werber: Ich versteh nicht ganz.

Sabrina: Der Fragebogen ist ausgefüllt.

College-Werber: Wie schön für dich. Du solltest ihn zum Stand von Sarah Lawrence rüberbringen und mich meine Arbeit tun lassen!

Er gibt ihr die Broschüre zurück und schüttelt dann einem Mann in Armee-Uniform die Hand.

College-Werber: Sie wollen sicher zur Franklin & Lee? Wir bilden hier die Führungskräfte von morgen aus.

Sabrina: unterbricht Aber ich möchte doch auch zur Franklin & Lee.

College-Werber: Hör zu! Franklin & Lee ist ein Männer-College. Ich versteh sehr gut daß du eine M R S werden willst, aber wir nehmen keine Mädchen auf.

Sabrina: M R S. Missis? Sie denken ich will einen Ehemann?

Sie dreht sich ärgerlich um. Mrs. Quick kommt hinzu.

Mrs. Quick: Gibt es ein Problem, Sabrina?

Sabrina: Ich bin beleidigt. Franklin & Lee nehmen keine Mädchen auf.

Mrs. Quick: Ach, das ist so weil Männer die Welt regieren. Und das tun sie durch Unterdrückung der Frauen. Sie zwingen uns in stereotype Rollenklischees und in Schuhe, die unsere Füße uns sehr übel nehmen. Hier halt das! Wir ziehn den BH aus und verbrennen ihn als Symbol gegen das frauenfeindliche Patriarichat!

Sabrina: Wissen sie, ich bin mit Harvey verabredet, aber wir können ja später noch ein Feuerchen machen.

Sie will gerade gehen.

Mrs. Quick: Aber Sabrina, denk dran. Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad.

Im Flur. Harvey holt die verärgerte Sabrina ein.

Harvey: Schau was ich habe!

Sabrina: Was ist das?

Harvey: Eine neue Kassette für mein Tonband. Wahnsinn daß man während des Fahrradfahrens Musik hören kann.

Sabrina: Und was kommt als nächstes, Autotelefon?

Sie kommen an Sabrina's Schrank.

Harvey: Hey stimmt was nicht?

Sabrina: Ja, ich will nicht mehr in dieser rückständigen Zeit leben.

Harvey: Rückständig?

Sabrina: Ein bedeutendes College will mich nicht nehmen weil ich 'ne Frau bin.

Harvey: Wozu brauchst du'n College? Wir haben doch andere Pläne. Wenn wir mit der Schule fertig sind, packen wir meinen Bus voll und fahrn durch's Land. Immer der Musik nach.

Sabrina: Das ist kein Plan. Das is'n unbequemer Urlaub.

Sabrina: Was ist mit meiner Zukunft, meiner Karriere?

Harvey: Du brauchst keine Karriere. Du bist meine Lady. Wir bauen unser eigenes Gemüse an, du gebärst meine Kinder, und irgendwann, wenn es nicht zuviel Aufwand ist, heirate ich dich vielleicht sogar.

Sabrina: Entschuldige, aber ich will nicht deine Lady werden.

Sie schlägt ihren Schrank zu und geht.

In der Spellman-Küche. Ihre Tanten machen Käse-Fondue.

Zelda: Ist es nicht ein Vergnügen leckeres Käsefondue zu essen, wenn man nicht ahnt daß es ungesund ist.

Hilda: Weißt du was, dieser Fonduetopf wär'n prima Hochzeitsgeschenk.

Sabrina kommt herein, noch immer wütend.

Sabrina: Wir müssen die Zeitkugel finden.

Salem kommt die Treppe herunter. Die Musik von "Wild Thing" ertönt. Er springt auf dei Theke.

Salem: Hey Mädels, was eßt ihr da?

Salem: Wow, Fondue.

Sabrina: Hier riecht es nach Sardinen.

Salem: oh, interessante Idee, aber Sardinen mit Käsefondue zu kombinieren würd ich ablehnen.

Sabrina: Nur dein Atem riecht nach Sardinen. Du hast meine Zeitkugel gegessen.

Salem: Nein, hab ich nicht. Was für 'ne Zeitkugel?

Sabrina: Die auf meinem Schreibtisch lag.

Salem: Ups. Ich meine, ich hab sie nicht gesehn.

Sabrina: streckt ihre Hand aus Na gut, gib sie zurück!

Hilda: Na los, Salem, ich bin es leid mit verschränkten Beinen auf dem Boden zu sitzen.

Salem: Was erwartet ihr von mir. Sie ist in meinem Magen, naja, ein Teil schon im Zwölffingerdarm. Aber wie dem auch sei, ihr bekommt sie nicht.

Zelda: Ich weiß wie wir sie kriegen.

Salem: Wenn du an einen Gummihandschuh denkst, vergiß es! jammert

Zelda: Ich hol nur deine Magen-Medizin.

Sabrina: Damit wir wieder in unserer Zeit leben.

Salem: Aber ich kann diese Medizin nicht ausstehn. Und egal was auf dem Beipackzettel steht, sie schmeckt nicht nach Kaugummi.

Er springt vom Tisch und rennt zur Katzen-Tür.

Salem: Ich werd sie nicht nehmen und zwingen könnt ihr mich nicht. Ha!

Sabrina: Wenn ihr nicht wollt daß mein Kind im VW-Bus geboren wird und Mondlicht heißt, dann schnappt ihn!

Die Hexen rennen hinterher.

Salem: Haha, ihr habt euch selbst reingelegt. Ich bin jetzt dürr genug, um durch meine Katzentür zu kommen. Viel Spaß beim fröhlichen Jagen!

Und schon ist er aus der Katzen-Tür und weg.

Sabrina: ruft hinterher Oh nein, Salem! zu ihren Tanten Und was machen wir jetzt?

Hilda: Einen Hund holn?

An der Straße. Salem sitzt neben einem Schild "ANYWHERE" (Überall hin). Canned Heat's "Goin' up country" spielt. Ein buntbemalter VW-Bus kommt die Straße entlang.

Hippie: Hey, ein Kater der per Anhalter fährt. Wir nehm' in mit nach San Francisco, okay?

Der VW-Bus hält an, die Seitentür öffnet sich und Salem springt hinein.

Credits

Ende